Öffentliche Veranstaltungen - Schutzkonzept

Öffentliche Veranstaltungen - Schutzkonzept

Ab dem 6. Juni 2020 erfolgte die dritte Etappe der Massnahmenlockerung während der COVID-19-Epidemie. Dabei wurde das Versammlungsverbot im öffentlichen Raum unter Umsetzung der Distanz- und Hygieneregeln und unter Rückverfolgbarkeit von engen Kontakten (Contact Tracing) gelockert. Öffentliche Veranstaltungen können bis zu einer maximalen Anzahl von gleichzeitig 300 Personen durchgeführt werden.

Für eine effiziente Unterbrechung der Übertragungsketten ist im Rahmen der Eindämmungsmassnahmen ein lückenloses Contact Tracing notwendig. Als enger Kontakt gilt ein Kontakt zwischen Personen, bei dem die Distanz von zwei Metern während mehr als 15 Minuten (einmalig oder kumulativ) nicht eingehalten wird, ohne dass Schutzmassnahmen wie z. B. das Tragen von Hygienemasken oder das Anbringen einer zweckmässigen Abschrankung getroffen werden.

Das Ziel der Massnahmen ist, einerseits die Veranstalter sowie auch die Gäste vor einer Ansteckung durch das Coronavirus zu schützen. Zudem gilt es, besonders gefährdete Personen bestmöglich zu schützen, sowie Veranstalter und Gäste.

Symptomfrei an die Veranstaltung

Personen mit Krankheitssymptomen dürfen die Veranstaltung nicht besuchen/betreten. Sie bleiben zu Hause, resp. begeben sich in Isolation und klären mit dem Hausarzt das weitere Vorgehen ab.

Distanzregelung

Zwischen den Personen bzw. den Sitzplätzen gilt als Richtwert grundsätzlich ein Abstand von 2 Metern. Dies gilt insbesondere für besonders gefährdete Personen. In der Regel kann dies aber auch mit dem Freilassen jedes zweiten Stuhles erreicht werden. Familienmitglieder, die ohnehin im gleichen Haushalt leben, können direkt bzw. ohne Sicherheitsabstand nebeneinander sitzen.

Kann der Abstand während mehr als 15 Minuten nicht eingehalten werden, ohne dass eine Maske getragen wird, so sind die Kontaktdaten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu erfassen und für 14 Tage aufzubewahren.

Beim Verlassen des Veranstaltungsorts kann der Abstand auch ohne Aufnahme von Kontaktdaten unterschritten werden.

Anmeldeprozess zur Schätzung der Teilnehmerzahl

Es kann ein Anmeldeprozess durchgeführt werden, um die Teilnehmerzahl abschätzen zu können. Dies erleichtert es, einen Veranstaltungsort in der geeigneten Grösse zu finden. Bei der Grössenberechnung muss auch mit spontanen Gästen gerechnet werden.

Hygienemassnahmen

Folgende Hygienemassnahmen müssen eingehalten werden:

Reinigung der Anlagen

Oberflächen und Gegenstände müssen nach Gebrauch bedarfsgerecht gereinigt werden. Insbesondere wenn diese von mehreren Personen berührt worden sind.

Kommunikation

Das Anbringen von Plakaten mit Verhaltensrichtlinien zum Coronavirus wird empfohlen.

Spezifische Vorgabe Gemeindeversammlungen

Die Stimmberechtigten haben in jedem Fall ein Recht auf Teilnahme an der Gemeindeversammlung, selbst wenn sie weder eine Maske tragen noch ihre Kontaktdaten angeben wollen. In diesen Fällen muss ihnen unter Einhaltung des Abstands ein Platz angeboten werden können.

Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind ebenfalls auf jeden Fall zuzulassen.

Im Übrigen können Zuschauerinnen und Zuschauer ausgeschlossen oder die Versammlung zahlenmässig beschränkt werden, wenn zusätzlich eine Ersatzmassnahme zur Sicherstellung der Öffentlichkeit ergriffen wird.

Beispielsweise:

Die Gemeindeversammlung kann auch in einer grösseren Lokalität in einer Nachbar- oder nahegelegenen Gemeinde durchgeführt werden. In diesem Fall wird empfohlen, ein Transportservice zu organisieren.

Pfungen, 10. Juni 2020

Gemeinderat Pfungen

 


Dokument Schutzkonzept_fur_offentliche_Veranstaltungen.pdf (pdf, 421.0 kB)


Datum der Neuigkeit 12. Juni 2020
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Gedruckt am 15.08.2020 03:10:15