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Aus dem Gemeindehaus

Gemeindeversammlung
Anlässlich der Gemeindeversammlung vom 23.11.2017 wurde der Voranschlag 2018 der Gemeinde beraten. Die Rechnungsprüfungskommission (RPK) beantragte, im kommenden Jahr keine zusätzlichen Abschreibungen zu tätigen; die Stimmberechtigten stimmten diesem Antrag zu und genehmigten den Voranschlag in geänderter Fassung sowie den Steuerfuss von 112%.
Die total revidierten Statuten der Zweckverbände Regionalplanungsgruppe Winterthur-Land (RWU) und der Spitex Neftenbach-Pfungen-Dättlikon wurden diskussionslos genehmigt.

Ersatzanschaffung Forsttraktor
Anlässlich der Gemeindeversammlung vom 28.09.2017 genehmigten die Stimmberechtigten den Kredit über Fr. 355'000 für die Ersatzbeschaffung des Forsttraktors.
Die Ausschreibung der Lieferung des Forsttraktors erfolgte in einem offenen Submissionsverfahren; durch die Forstverwaltung wurden im Vorfeld die Eignungs- und Zuschlagskriterien festgelegt.
Innert Frist gingen insgesamt vier Angebote ein. Das Angebot für einen Systemschlepper der Firma Pfanzelt, Modell „Pm Trac 2380“ erfüllt die wesentlichen Punkte des Leistungsverzeichnisses; der Zuschlag wurde an die Fa. Gebrüder Rappo AG, Plaffeien, erteilt.

Gasversorgung
Der Werkausschuss Pfungen hat externen Fachstellen den Auftrag erteilt, eine Ausbau- und Absatzprognose zu erstellen, eine Beurteilung von externen Einflüssen auf den Erdgas/Biogas-Absatz abzugeben und den ungefähren Wert des heutigen Netzes gemäss dem Netznutzungsmodell des Verbands der Schweizerischen Gasindustrie abzuschätzen.
Der Bericht liegt vor. Die Fachstellen stellen fest, dass sich das Erdgasnetz über das gesamte Wohngebiet erstreckt und nur noch wenige weisse Flecken aufweist. Aufgrund des sehr gut ausgebauten Niederdruckverteilnetzes wird empfohlen, eine Verdichtungsaktion durchzuführen mit dem Anstoss, Öl zu substituieren. Mit den möglichen Kunden soll das Gespräch gesucht werden.
Im Bericht wird festgehalten, dass Pfungen langfristig wird Biogasprodukte einführen müssen, dies in Einklang mit den Zielen des Verbands der Schweizerischen Gasindustrie. Die Netznutzungskosten (Nemo) sollten ermittelt und ab 2018 separat in der jeweiligen Rechnung ausgewiesen werden.
Der Rat hat vom Bericht Kenntnis genommen und den Auftrag erteilt, die Strategie der Gasversorgung gemäss Bericht auszurichten und auszuformulieren sowie den entsprechenden Massnahmenkatalog zu erarbeiten.

Bau der Bushaltestelle Bahnhof
Die Stimmberechtigten genehmigten an der Gemeindeversammlung vom 28.09.2017 einen Kredit von Fr. 260‘000.00 für den Bau der ersten Etappe Haltestelle „Bahnhof“. Bis Fahrplanwechsel 2018 am 09.12.2018 müssen die Arbeiten ausgeführt werden.
Der Gemeinderat beauftragt das Ingenieurbüro ING PLUS AG, Reutlingen, mit den Ingenieurdienstleistungs- und Zeichnerarbeiten.

Regionale Radroute entlang der Töss
Das Projekt sieht die Lückenschliessung des Radwegs von der Tössstrasse über den Vorbruggenweg und entlang der Töss zur Tössbrücke Dättlikonerstrasse vor.
Die bestehenden Radwegrouten 53 und 744 führen heute über die Tössstrasse, den Vorbruggenweg und entlang der Töss zur Tössbrücke Dättlikonerstrasse. Im Zusammenhang mit dem Vorhaben "Renaturierung Töss" und dem Überbauungsprojekt der Eskimo Textil AG ist die Radwegroute anzupassen.
Die Radwegroute kann anschliessend an der Bauzonengrenze geplant werden, welche sich 35 m ab Gewässerachse befindet. Dadurch kommt sie zwar innerhalb des künftigen Gewässerraums zu liegen, hat aber Bestandesgarantie.
Der Rat hat zum vorliegenden Projekt zustimmend Stellung bezogen und der Abtretung von 204 m2 Land zugestimmt.

Grundbuchgeometer
Am 27. März 2000 hat der Gemeinderat den Werkvertrag über die Nachführung der Grundbuchvermessung mit dem patentierten Ingenieur-Geometer Martin Scherrer abgeschlossen.
Mit dem Wechsel des Geometerbüros von der Firma ewp Effretikon zur Firma Gossweiler Ingenieure AG müssen die Verträge erneuert werden.
Die Gossweiler Ingenieure AG schlägt vor, nebst Martin Scherrer auch David Erny als zweiten und Thomas Hew als dritten patentierten Ingenieur-Geometer in einen entsprechenden Vertrag aufzunehmen.
Der Gemeinderat hat die Verträge entsprechend genehmigt und den Beschluss öffentlich publiziert.

Ersatzwahl evang.-ref. Kirchpflege
Der Rat hat mit Beschluss vom 27.11.2017 Eveline Schweingruber, 1963, Hinterdorfstrasse 9, als Mitglied der Kirchenpflege in Stiller Wahl gewählt.

Sonntagsverkäufe
Der Rat hat die Sonntagsverkäufe in der Vorweihnachtszeit genehmigt. Er hat dabei die Regelung der Gemeinde Neftenbach übernommen und folgende verkaufsoffenen Sonntage bewilligt: 26. November, 17. und 24. Dezember 2017.

Einbürgerungen
Mit Beschluss des Gemeinderates Pfungen vom 13. November 2017 wurden folgende Personen in das Bürgerrecht der Gemeinde Pfungen aufgenommen:
  • Julia Bothmann-Biesecker und Matthias Bothmann mit Tochter Anna Isabelle, von Deutschland, Haldenstrasse 14a;
  • Erzsébet Laura Petöcz, von Ungarn, Euelstrasse 15

Personelles
Springereinsatz während Vakanz: Brigitte Breu und Ruth Jud führen bis zur Neubesetzung der Stelle "Bereichsleitung Finanzen " interimistisch die Finanzverwaltung. Der Gemeinderat und die Mitarbeitenden wünschen den beiden "Springerinnen" einen guten Start und eine gute Zeit im Gemeindehaus Pfungen.

Baubewilligungen

  • Guido Aregger, Haldenstrasse 25, 8422 Pfungen: Ersatz der bestehenden Bahnschwellen-Stützmauer durch eine Granit-Blocksteinmauer mit teilweiser Erhöhung, Haldenstrasse 25, Gebäude Nr. 3, Grundstück Nr. 1047 (Wohnzone W 1.1);
  • Keller Prefadom AG, Ziegeleistrasse 9, 8422 Pfungen: Neubau von zwei Mehrfamilienhäusern, sechs Doppeleinfamilienhäusern und zwei Einfamilienhäusern sowie Instandsetzung eines Hühnerhauses und eines Gewächshauses, Dürrenrainstrasse 41, 43, 45, 47, 49, 51 und 53 sowie Tössfeldstrasse 4, 6, 8, 10, 12, 14, 16, 18 und 20, Grundstück Nr. 2016 (Wohnzone Wb 1.3 und WG 2.0).

Neuorganisation ärztlicher Notfalldienst
Die Gesundheitsdirektion teilt mit:
Die Neuausrichtung der Notfalldienstorganisation im Kanton Zürich und seinen Gemeinden steht vor dem Abschluss: Der Kantonsrat plant die Verabschiedung der Erneuerung der notwendigen gesetzlichen Grundlagen im Gesundheitsgesetz am 18. Dezember 2017 mit Inkrafttreten per 1. Januar 2018.
Gesundheitsdirektion und Gemeindepräsidentenverband informieren mit einem gemeinsamen Schreiben über die bevorstehenden Änderungen; es ist dabei insbesondere ein Anliegen, allfälligen Unsicherheiten entgegen zu wirken:
Während bisher der Kanton in verschiedene Notfalldienstregionen unterteilt war und die Vermittlung der Leistungserbringer über ganz unterschiedliche Rufnummern erfolgte, wird neu ab 1. Januar 2018 eine unter ärztlicher Leitung stehende einzige Triagestelle den Betrieb aufnehmen und den Notfalldienst für das ganze Kantonsgebiet abdecken. Dazu hat die Ärztegesellschaft des Kantons Zürich mit der Gesundheitsdirektion eine Leistungsvereinbarung abgeschlossen; der Leitende Ausschuss des Gemeindepräsidentenverbandes hat diese kenntnisnehmend mitunterzeichnet.
Die Triagestelle tritt unter dem Namen «Aerztefon» auf und ist für alle Kantonseinwohnerinnen und -einwohner über die Gratis-Telefonnummer 0800 33 66 55 rund um die Uhr erreichbar. Sie wird nicht nur ärztliche, sondern auch zahnärztliche und pharmazeutische Dienstleister vermitteln. Im Bedarfsfall vermittelt sie die Anrufenden zudem direkt an die Spitex oder die Spitäler oder alarmiert, wenn nötig, die Einsatzzentrale von Schutz und Rettung, deren direkte Anrufnummer (144) weiterhin separat betrieben wird.
Die neue zentrale Triagestelle wird die bisherigen Vermittlungsdienste ablösen. Dies gilt auch für die bisherige Trägerschaft und Betreiberin des Ärztefons, die in die neue Organisation überführt wurde und deren Name für die Triagestelle übernommen wurde. Die neuen gesetzlichen Regelungen sollen per 1. Januar 2018 mit sofortiger Wirkung in Kraft treten.
Mit dem neuen Organisationsmodell stellen Ärzteschaft, Gemeinden und Kanton gemeinsam sicher, dass die Zürcherinnen und Zürcher weiterhin auf die richtige medizinische Hilfe zählen können - auch ausserhalb von Praxisöffnungszeiten und überall gleichermassen.

Ab 1. Januar 2018 gilt das neue Angebot

Aerztefon, kantonsweite Vermittlungsstelle für die Notfalldienste der Ärzte, Zahnärzte und Apotheker
Gratisnummer 0800 33 66 55

Die neue «Notfallnummer» der kantonsweiten Triagestelle («Aerztefon») ist grundsätzlich zu unterscheiden vom Rettungsdienst mit der Notrufnummer 144, an dessen Betrieb sich nichts ändert. Die beiden Organisationen decken zwei verschiedene Bereiche ab: Der Rettungsdienst kommt dann zum Einsatz, wenn eine lebensbedrohliche Situation vorliegt und ein sofortiger Transport ins Spital nötig ist. Die neue ärztliche Triagestelle ist dagegen für dringende Fälle ausserhalb der üblichen Praxisöffnungszeiten gedacht oder wenn auf keine medizinische Vertrauensperson zurückgegriffen werden kann.
Mit der zentralen Triagestelle unter ärztlicher Leitung, die zur Koordination zwischen den verschiedenen Angeboten, Institutionen und Leistungserbringern mit ihren jeweiligen spezifischen Aufgabenbereichen beiträgt, wird die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung weiter gezielt optimiert - und der Spitalnotfall mit seiner teuren Infrastruktur entlasten.

Stephan Brügel, Gemeindeschreiber

Dokument Aus dem Gemeindehaus 12/2017 (pdf, 840.4 kB)


Datum der Neuigkeit 5. Dez. 2017